Auswirkungen von Cyberangriffen auf kleine Unternehmen

In den Medien wird regelmäßig von hochkarätigen Cyberangriffen berichtet. Laut einem Bericht von McAfee kosten böswillige Cyberaktivitäten Unternehmen und Regierungen in den USA jährlich zwischen 24 und 120 Milliarden US-Dollar. Wenn Sie der Meinung sind, dass nur große Unternehmen gefährdet sind, denken Sie noch einmal darüber nach. Da kleinere Unternehmen möglicherweise weniger Cybersicherheitsinfrastruktur haben als ein großes Unternehmen, greifen Cyberkriminelle und Hacker solche auch häufiger an.

Von Cyberangriffen auf große Unternehmen wird in den Medien intensiv berichtet, während Angriffe auf kleine Unternehmen wenig Beachtung finden. Dies kann kleinen Unternehmen ein falsches Sicherheitsgefühl geben. Kleine Unternehmen sind jedoch im Allgemeinen anfälliger als große, da sie weniger Ressourcen für die Sicherheit haben. Angriffe können von innerhalb oder außerhalb des Unternehmens ausgehen. Innenangriffe werden oft von skrupellosen Mitarbeitern verübt. Angriffe von außen können von Kriminellen begangen werden, die sich fast überall auf der Welt befinden.

Schäden und Auswirkungen auf kleine Unternehmen

Die Auswirkungen eines erheblichen Cyber-Angriffs auf ein kleines Unternehmen können verheerend sein. Während größere Unternehmen möglicherweise über die finanziellen Mittel und die Markenbekanntheit verfügen, um sich von den Geldverlusten und der negativen PR zu erholen, wird ein kleines Unternehmen nicht immer so viel Glück haben. Ein Cyberangriff kann sich auf viele Arten auf ein Unternehmen auswirken. Verlust oder Beschädigung elektronischer Daten sind jedoch die häufigsten Schäden. Ein Angriff kann elektronische Daten beschädigen, die auf Ihren Computern gespeichert sind.

Möglicherweise fallen auch zusätzliche Kosten an, um den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten, etwa wegen Reparaturen oder Kauf neuer Geräte. Kleine Unternehmen können auch schnell einen Einkommensverlust erleiden. Auch Netzwerksicherheits- und Datenschutzklagen sind nicht ausgeschlossen. Wenn ein Cyberdieb Daten von Ihrem Computersystem stiehlt und diese Daten einer anderen Partei (z. B. einem Kunden) gehören, kann diese Partei Ihre Firma verklagen. Der Kunde kann Sie wegen Nichtbeachtung des Datenschutzes verklagen und macht geltend, dass das Unternehmen durch Ihre Fahrlässigkeit einen finanziellen Schaden erlitten hat.

Auch Erpressungsverluste sind nicht ausgeschlossen, denn Hacker stehlen oft vertrauliche Daten und drohen damit, diese im Internet zu veröffentlichen, falls kein Lösegeld gezahlt wird. Alternativ können Sie versehentlich eine Ransomware herunterladen, die alle Ihre Daten auf dem Computer verschlüsselt und unbrauchbar macht. Der Täter verlangt eine Lösegeldzahlung im Austausch gegen einen elektronischen Schlüssel, mit dem Sie die verschlüsselten Dateien „entsperren“ können.

Was Unternehmen gegen Cyber-Angriffe tun können

Ein kleines Unternehmen kann zum Glück einiges dagegen tun. Der erste Schritt ist immer die ordnungsgemäße Schulung der Mitarbeiter, damit diese die besten Praktiken kennen und häufige Fallstricke vermeiden können. Effektiv verwaltete Firewalls, Kennwortverwaltung, Spamfilterung, Antivirensoftware und Serversicherheitsdienste sind entscheidend, um Internetkriminalität durch Dritte zu verhindern. Mitarbeiterüberwachung und andere Vorsichtsmaßnahmen können getroffen werden, um Cyberangriffe durch böswillige interne Mitarbeiter zu verhindern.

Erstellen Sie tägliche Backups und Duplikate von wichtigen Daten und Dateien. Wichtig ist auch eine Installation und regelmäßige Aktualisierung von Antiviren-, Netzwerk-Firewall- und Informationsverschlüsselungs-Tools, um nach Viren und schädlichen Programmen zu suchen und diesen entgegenzuwirken. Informieren Sie auch die Mitarbeiter über die Gefahren des Klickens auf unerwünschte E-Mail-Links und -Anhänge sowie über die Notwendigkeit, vorsichtig zu sein, wenn Anzeichen für betrügerische E-Mails vorliegen.